CSU-Fackelwanderung mit Europaabgeordneter Angelika Niebler

v.l.: MdB Stephan Mayer, Bürgermeisterkandidat Heinz Donner, Ehrengast Angelika Niebler, Geschäftsführer Martin Unterstaller, Ortsvorsitzender Bernhard Harrer, Franktionsvorsitzender Paul Kokott und 3. Bürgermeister Norbert Stranzinger (Fotos: Gerhard Hübner)

Kinder laufen tobend durchs Bräugartl, die Fackeln werden verteilt und immer mehr Teilnehmer kommen zu Fuß oder mit dem Auto zum Startpunkt der diesjährigen Familien-Fackelwanderung der CSU Burghausen. Alle Burghauser sind eingeladen. Mittendrin eine sympathische, gut gelaunte Frau Prof. Dr. Angelika Niebler – Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU.

Zusammen mit unserem diesjährigen Ehrengast marschieren wir gemeinsam die Salzach flussaufwärts. Am Pointnerwerk bestaunen wir die Hochwassermarken und entzünden endlich die mitgebrachten Fackeln – bis jetzt war es einfach noch ein bisschen zu hell dafür.

Im Gasthaus Tiefenau angekommen begrüßt Bernhard Harrer, Gastgeber und Ortsvorsitzender der CSU Burghausen, Gäste und Teilnehmer: ‚Es sei schön zu sehen, wer alles mit uns den Weg entlang der Salzach gegangen ist‘. Auch unser Abgeordneter im Bundestag und Parlamentarischer Staatssekretär, Stephan Mayer, unserer Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber und Landrat Erwin Schneider sind gekommen. Alle sind bereits ‚Stammgäste‘ bei unserer Fackelwanderung.

Nach den kurzen Worten von Bernhard Harrer ergreift Heinz Donner – unser Bürgermeisterkandidat für das Jahr 2020 – das Wort und erzählt über die vielen – oft zu wenig beachteten Verbindungen – zwischen Europa, den Ländern Europas und unserer Heimat Burghausen. Europa ist für Heinz Donner eine echte Herzensangelegenheit.

Wenig überraschend: Auch für Angelika Niebler ist Europa eine Herzensangelegenheit. Europa ist viel mehr als seine Länder und Institutionen. Es scheinen die Menschen in Europa zu sein, für die sich Angelika Niebler seit mittlerweile 20 Jahren im Europäischen Parlament interessiert und einsetzt. Schade findet sie, dass viele gar nicht wissen, wie erfolgreich unsere Europäische Gemeinschaft eigentlich ist. Und damit meint sie nicht die vielen Jahre des Friedens seit dem Ende des zweiten Weltkriegs und unseren hohen Wohlstand. Nein, es sind auch Erfolge, wie das Europäische GPS-System ‚Galileo‘ oder das Europäische Erdbeobachtungsprogramm ‚Copernicus‘. Leider werden diese großartigen Erfolge oft viel zu wenig wahrgenommen. Europa ist eine wunderbare Wertegemeinschaft, eine Sicherheitsgemeinschaft und – nicht zuletzt – ein stabiler Fixpunkt in außenpolitisch unsicheren Zeiten. Für diesen Fixpunkt lohnt sich jedes Engagement und ganz sicher lohnt es sich auch, für Europa zur Wahl zu gehen. In diesem Sinn erinnert uns Angelika Niebler an die bevorstehende Europawahl im Mai dieses Jahres.

Nach einer interessanten, sehr ehrlichen, Diskussionsrunde endet die Veranstaltung und hinterlässt bei uns allen das Gefühl, dass Europa nicht nur unser Alltag, sondern auch ein immer größerer Teil unserer Lebens und unserer Herzen geworden ist.

- Martin Unterstaller