Burghausen mal anders

10. August 2019 - CSU Burghausen

Heute fand meine Burgführung und anschließendes Beisammensein im „Auer Weißbräu“ für alle interessierten Bürger statt. Es hat mich sehr gefreut, dass Sie so zahlreich erschienen sind.

Bei perfektem Wetter hat es mit Ihnen besonders Spaß gemacht und es freut mich in persönlichen Gesprächen viele von Ihnen kennengelernt zu haben.

Euer Heinz Donner

Fotos: Alfred Bachmayer

Fotos: Tassilo Fischerbauer

Rupert Bauer übergibt an Lengfellner

5. August 2019 - CSU Burghausen

Zur Vereidigung des neuen Stadtrats Martin Lengfellner war auch sein Vorgänger im Amt, Rupert Bauer, zugegen und übergab seinen Sitz persönlich. Rupert Bauer war es ein Anliegen mit seinem Rücktritt einem neuen Gesicht eine Chance zu geben, im Stadtrat mitzuwirken. Er wünschte Martin Lengfellner viel Glück und Freude mit dem neuen Amt. Der neue Stadtrat nahm den Sitz im Bürgerhaus dankend an.

Rupert Bauer (l.) übergibt seinen Stadtratsplatz persönlich an seinen Nachfolger Martin Lengfellner.

Martin Lengfellner ist jetzt Stadtrat

20. Juli 2019 - Burghauser Anzeiger

Nachrücker für den ausgeschiedenen Rupert Bauer – Stadtplanung ist sein Schwerpunkt

Burghausen. Als Nachrücker für Rupert Bauer wurde in der Stadtratssitzung am Mittwoch Martin Lengfellner vereidigt. Er wird im Bauausschuss sein und als Stellvertreter für Hauptausschuss, Werkausschuss und Ferienausschuss die Stadtpolitik mitgestalten.
Lengfellner kandidierte auf dem Spitzenplatz der CSU bei der Kommunalwahl 2014. Dem 45-Jährigen gelang es damals dennoch nicht, einen Sitz im Stadtrat zu bekommen. Er stand auf dem zweiten Platz der Nachrücker hinter Bernhard Harrer. Der kam dann für die nach Mehring gezogene Gertraud Ertl in den Stadtrat. Lengfellner folgt nun für Rupert Bauer nach, der dem Stadtrat sage und schreibe 47 Jahre angehört hat und in diesen Tagen 80. Geburtstag feierte.

Martin Lengfellner ist Produktingenieur bei der Siltronic und prüft Wünsche der Kunden, also der Chiphersteller auf ihre technische Machbarkeit hin und wie sie in die Fertigung umgesetzt werden können. Geboren in Neumarkt-St. Veit, wuchs er in Kraiburg auf, war Chemikant in Gendorf, studierte an der FH München Bauingenieurwesen und arbeitete zunächst bei der Stadt München für die Straßenplanung.

Im Jahr 2004 wechselte Lengfellner zur Siltronic und zog 2009 mit Ehefrau und zwei Söhnen nach Burghausen. In seiner Freizeit betreibt er gern Sport, so beim AH-Fußball, Joggen, Schwimmen und Radeln. Ehrenamtlich tätig ist er in der Pfarrei St. Konrad als stellvertretender Pfarrgemeinderats-Vorsitzender sowie als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht München in Sachen Ausländerrecht.
Ein wesentliches Anliegen ist ihm nach eigenen Worten das Salzachzentrum. Da bemängelt er vor allem: „Man hätte schon viel früher merken müssen, dass das nichts wird.“ Stadtentwicklung und Verkehrskonzepte seien die Themen, die ihn besonders interessieren. Wichtig und gut nennt er da die Einbeziehung der ISEK-Experten.

Die Räte gratulierten am Mittwoch nicht nur Rupert Bauer zum 80. Geburtstag, sondern auch Helmut Fabian, der an dem Tag 65 Jahre alt wurde.  − rw

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 19. Juli 2019

Unterwegs mit Heinz Donner

19. Juli 2019 - Burghauser Anzeiger

Burghausen. Die Burg ist ein Juwel, welches kaum einer besser kennt als Burgverwalter und CSU-Bürgermeisterkandidat Heinz Donner. Wie die Burg entstand, das ist eigentlich schon Allgemeinwissen, aber was spielt sich heutzutage auf dieser bewohnten historischen Stätte ab? Wie wird gearbeitet, gelebt und gefeiert? Um dies den Bürgern näherzubringen, lädt Heinz Donner zu einem gemeinsamen Dialog auf über 1051 Metern – der Burglänge – ein. Treffpunkt ist der Cura-Parkplatz, Termin morgen, Samstag, um 14 Uhr. Und um den Nachmittag für Jung und Alt gemütlich ausklingen zu lassen, geht’s danach zum „Auer Weißbräu“ in den Grüben. − red

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 19. Juli 2019

Einmal ging er in der Salzach baden

13. Juli 2019 - Burghauser Anzeiger

3. Bürgermeister Norbert Stranzinger wird heute 60 Jahre alt – Leistungsgedanke und Lebensfreude

Burghausen. Er ist ein Schwergewicht. Norbert Stranzinger bringt nicht nur 140 Kilo auf die Waage, was ihn zusammen mit einer Größe von 1,98 Metern zu einer imposanten Erscheinung macht. Der Mann hat auch jede Menge Energie, hat als Vorsitzender des TV 1868 Großveranstaltungen organisiert und ist permanenter Ideengeber und Antreiber im Verein. Dazu kommt seine Arbeit in der Kommunalpolitik, für die er seit der letzten Wahl als 3. Bürgermeister tätig ist. Am heutigen Donnerstag feiert Norbert Stranzinger 60. Geburtstag. Der TV wird für ihn am Wochenende eine Feier veranstalten.

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Die CSU gratuliert dem 3. Bürgermeister zum 60.

12. Juli 2019 - Bernhard Harrer

Burghausens 3. Bürgermeister und langjähriger CSU-Ortsvorsitzender Norbert Stranzinger feierte am 11.07. seinen 60. Geburtstag. Neben zahlreichen Gratulanten überbrachte auch der CSU-Ortsvorsitzende Bernhard Harrer im Namen des Ortsverbandes die besten Glückwünsche.

Die CSU gratuliert Rupert Bauer zum 80.

11. Juli 2019 - Bernhard Harrer

Rupert Bauer, der vor kurzem, nach 47-jähriger Tätigkeit aus dem Stadtrat ausgeschieden ist, feierte am 03.07. seinen 80-igsten Geburtstag. Der CSU-Ortsvorsitzende Bernhard Harrer überbrachte im Namen des Ortsverbandes die besten Glückwünsche.

Die Burg „aus erster Hand“

5. Juli 2019 - Christian Konnerth

Was wäre Burghausen ohne die Burg? Diese Anlage ist Teil des kulturellen und geschichtlichen Bewusstseins Burghausens. Entsprechend viel gibt es über die Burg zu erzählen. Es bietet sich nun die einmalige Gelegenheit diese Informationen „aus erster Hand“ zu erhalten: eine Burgführung mit dem Burg-Spezialisten schlechthin, Burgverwalter Heinz Donner.

Dabei gibt er Einblicke in Arbeiten, Leben und Feiern auf der Burg und gewährt den einen oder anderen noch ungesehenen Blick hinter die Kulissen der längsten Burganlage der Welt.

Heinz Donner – Bürgermeisterkandidat Burghausen 2020

27. Juni 2019 - CSU Burghausen

Internationales Burgfest in Ptuj

25. Juni 2019 - CSU Burghausen

Bericht aus der Partnerstadt Ptuj

v.l.: Marija Mastens (Organisatorin Burgfest), Bürgermeisterin Nuska Gajsek und Gerhard Hübner (Leiter der AG Ptuj)

Seit 17 Jahren beteiligt sich Burghausen am Burgfest in Ptuj. Partnerschaftsverein und Herzogstadt Burghausen hatten eine gemeinsame Abordnung zum „Ptujske grajske igre„ gesandt. Der Partnerschaftsverein vertreten durch den Leiter der AG Ptuj, Gerhard Hübner und Norbert Stallbauer als Vertreter der Herzogstadt und ihre Mitglieder erwiesen der 1. Bürgermeisterin Nuska Gajsek die Ehre. Sie übermittelten Grüße der Stadt Burghausen und luden sie zum Burgfest nach Burghausen ein. Leider kann sie aus terminlichen Gründen dieses Jahr nicht kommen. Versprach aber im nächsten Jahr einen Besuch einzuplanen.

Historische Gruppen vor dem Rathaus

Angeführt vom Fürstenpaar „Knez Bojan und Kneginja Brigita„ die Organisatorin und neue Präsidentin von Drustva Cesarsko-kraljevi Ptuj, Marija Mastens und Gruppen aus Österreich, Bayern und Slowenien zogen durch die Stadt zum Turnierplatz auf das Schloss. Hochsommerliches Wetter begleitete die gut organisierten Burgfestspiele.

Turnierplatz im Sturm

Leider wurde aus angekündigter leichter Gewitterneigung am Nachmittag ein vernichtender Sturm mit Starkregen der dem Fest ein jähes Ende bereitete. Zelte , Marktstände und sogar eiserne Feuerkörbe wurden von Wind umgeworfen. Gott sei Dank waren keine Personenschäden zu beklagen. Zum Gegenbesuch in Burghausen werden 2 Gruppen aus Ptuj erwartet.

Keine CSU-Stadträte beim Neubürgerempfang

24. Juni 2019 - Burghauser Anzeiger

Burghausen. Dass CSU-Stadträte nicht zu einem Neubürgerempfang geladen worden seien, kritisierte Bernhard Harrer in der Ausschuss- und Stadtratssitzung. Er sei angesprochen worden, warum denn von der CSU niemand da gewesen sei – besonders im Hinblick auf die Kommunalwahlen. Sabine Bachmeier, die im Integrationsbeirat aktiv ist, klärte hier auf: Veranstalter sei der Integrationsbeirat, die Einladungen würden über die Stadt verschickt – jedoch nicht an Stadträte. Es seien entsprechend gar keine Stadträte eingeladen worden; die anwesenden SPD-Stadträte seien wegen ihres Engagements im Integrationsbeirat dort gewesen. Harrer äußerte Ärger, dass diese Veranstaltung als „Wahlveranstaltung“ genutzt worden sei. cts

Quelle: Burghauser Anzeiger (vom 19. Juni 2019)

Nach 47 Jahren: Rupert Bauer geht in den politischen Ruhestand

17. Juni 2019 - Burghauser Anzeiger

Der Burghauser Stadtrat hört aus Altersgründen kurz vor seinem 80. Geburtstag auf – Nachrücker ist Martin Lengfellner

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 15. Juni 2019:

Burghausen. 47 Jahre, mehr als sein halbes Leben war Rupert Bauer im Stadtrat: Nun hat er aus Altersgründen sein Mandat aufgegeben. „Mit 80 mach ich’s nicht mehr, hab ich immer gesagt“, erklärt der Burghauser. Im Juli wird er diese Marke erreichen, die Gesundheit ist auch nicht mehr die beste und die Großfamilie braucht den Opa. In der jüngsten Stadtratssitzung wurde er als dienstältester Stadtrat verabschiedet. Nachrücker für die CSU ist Martin Lengfellner. Mit dem 45-jährigen Lengfellner verjüngt sich die Fraktion und das entspricht ganz den Wünschen von Rupert Bauer: „Die jungen Leute gehören in den Stadtrat!“

Bürgermeister Hans Steindl, der im selben Jahr in den Stadtrat gewählt wurde wie Rupert Bauer, würdigte das außerordentlich lange Wirken seines Stadtratskollegen. 47 Jahre war Bauer Stadtrat, ebenso lange war er im Bauausschuss, 27 Jahre war er Schulreferent und acht Jahre dritter Bürgermeister. „Rupert Bauer war ein Stadtrat mit Ortskenntnis, der sich immer gewissenhaft auf jede Sitzung vorbereitet hat und der immer den Grundsatz der Gleichbehandlung aller Bürger im Kopf hatte“, so Steindl. Als ehrenamtlicher Verwaltungsrichter sei er auch immer an einem Konsens orientiert gewesen. Besonders hob Hans Steindl die „großartige Mitarbeit“ im Bauausschuss heraus: Hier hat Bauer nach eigenen Angaben nur maximal fünf Mal in den ganzen 47 Jahren gefehlt.

CSU-Fraktionskollege Dr. Gerfried Schmidt-Thrö würdigte den langjährigen Weggefährten, mit dem er immerhin 17 Jahre lang gemeinsam im Stadtrat war. Als er selbst ins Gremium gewählt wurde, sei ihm geraten worden, bei Unklarheiten den Rupert zu fragen: „Der weiß das eh.“ Schmidt-Thrö sprach auch ein unangenehmes Thema in der politischen Laufbahn von Rupert Bauer an: Als ihn nach der Wahl 2014 seine Fraktionskollegen nicht mehr als Dritten Bürgermeister unterstützt haben, sondern stattdessen Norbert Stranzinger bestimmt haben. „Das hat dir weh getan“, so Schmidt-Thrö, „aber jetzt ist zwischen uns allen persönlich wieder alles in Ordnung und wir haben sehr gut zusammengearbeitet.“

Das konnte Bauer in seiner kurzen Abschiedsrede nur unterstützen. Er habe schon mit insgesamt 88 Stadträten zusammengearbeitet und kann immer noch sagen: „Es macht Spaß.“ Als großen Höhepunkt in seiner langen Zeit als Stadtrat sieht er die Landesgartenschau 2004, „das war eine so schöne Sache.“Auch die allererste Fahrt in die französische Partnerstadt Fumel 1975 hat er in bleibender Erinnerung behalten: „Es wusste keiner, ob wir überhaupt angekommen sind; fürs Telefon hätte man sechs Stunden anstehen müssen.“

Rupert Bauer ist gebürtiger Burghauser. Er arbeitete über drei Jahrzehnte lang bei der Marathon/OMV. Seine fünf Kinder sind ebenfalls in Burghausen geboren; heute hat er außerdem zwölf Enkel. „Da wird’s nicht ruhig“, ist er für seinen politischen Ruhestand zuversichtlich. Ein Schlaganfall vor ein paar Jahren brachte ihm gesundheitliche Einschränkungen, jedoch beendete er nicht sein politisches Engagement. Seiner Bürgernähe, die Hans Steindl erwähnte, hat er es zu verdanken, dass er so oft ohne Pause wiedergewählt wurde. Am Wöhrsee trifft man Rupert Bauer stets, um wichtige Burghauser Themen zu besprechen – und das wird sich auch nicht ändern, so verspricht der Politiker im Ruhestand, er will weiter informiert bleiben.

Mit einem Appell an die jüngeren Leute in Burghausen, sich einzubringen, beendete Rupert Bauer seine politische Karriere: „Es herrscht eine tolle Stimmung hier bei uns“, versprach er. Besonders die Verwaltung lobte er und bedankte sich namentlich bei vielen guten Mitarbeitern. „Bemüht euch“, sagt Bauer im Gespräch mit dem Anzeiger. „Burghausen ist keine arme Stadt, hier kann man wirklich was bewegen. Burghausen ist es wert!“cts

Quelle: Burghauser Anzeiger

Die CSU Burghausen wünscht erholsame Ferien

10. Juni 2019 - Christian Konnerth

Impressionen von der Burghauser Maiwiesen 2019

4. Juni 2019 - Bernhard Harrer

v.r. Isabelle Brodschelm, Bernhard Harrer, Gerfried Schmidt-Thrö, Roland Resch

Auch heuer fand der CSU-Monatsstammtisch traditionell auf der Burghauser Maiwiesn statt. Beim Erzählen von Anekdoten und höchst aktuellen politischen Themen war es für Alt und Jung wieder ein gelungener Abend. Neben dem Bürgermeisterkandidat Heinz Donner, dem CSU-Geschäftsführer Martin Unterstaller waren sowohl Stadträte als auch Mitglieder der CSU und JU Vorstandschaft zahlreich vertreten.

Bürgermeisterkandidat Heinz Donner und Schriftführerin Andrea Hecht

Nachfolgend ein paar Bilder unserer Aktivitäten (Fotos: Gerhard Hübner):

Vatertag 2019

30. Mai 2019 - Christian Konnerth

Burghauser Stadtspiegel – Ausgabe 01 (Mai-Juli 2019)

28. Mai 2019 - CSU Burghausen

Die CSU Burghausen bringt den „alten“ Burghauser unter neuem Namen und Design heraus.

Lesen sie hier warum unser Bürgermeisterkandidaten Heinz Donner für den Neubeginn steht. Außerdem legt er seinen Standpunkt zum Salzachzentrum und Krankenhaus dar und bringt Ideen ins Spiel wie unser Standort auch in Zukunft gesichert werden kann.

Die Ausgabe als PDF: Burghauser Stadtspiegel (Mai-Juni 2019)

Dobrote – Köstlichkeiten von slowenischen Bauernhöfen

24. Mai 2019 - Christian Konnerth

Bericht aus der Partnerstadt Ptuj

v.l.: Barbara Vidivic, Pater Milan, G. Hübner, Bgm. Nuska Gajsek, MdEP Franc Bogovic (Fotos: Gerhard Hübner)

Anlässlich des Internationalen Schwimmmeetings in Ptuj konnte der Partnerschaftsreferent Gerhard Hübner mit einen kleinen Delegation die Ausstellung im Minoritenkloster von Ptuj besuchen und die Kontakte mit der Bevölkerung und Freunden vertiefen. Die traditionelle Ausstellung ist eine zentrale Präsentation der kulinarischen Köstlichkeiten, die von fleißigen Händen der slowenischen Bäuerinnen und Bauern hergestellt werden.

Die Ausstellung wird von einem reichen Kulturprogramm und einem vielfältigen Marktangebot umrahmt. Neben dem Landwirtschafts-minister Sloweniens waren mehrere prominente Persönlichkeiten anwesend. So kam es zu einem Treffen und einem Gespräch mit dem Abgeordneten des Europäischen Parlaments Herrn Franc Bogovic.

Für 30 Jahre Betreuung des Klosterkellers wurde Barbara Vidovic, eine gute Freundin der Burghauser, ausgezeichnet. Ein Besuch der Ausstellung „Children Art Competition„ im Rathaus und die Übergabe der Urkunden sowie der Preise rundete den Besuch in Ptuj ab.

Europawahl 2019: Ihr Stimme ist wichtig!

22. Mai 2019 - Christian Konnerth

„Burghausen ist den Einsatz wert“

21. Mai 2019 - Burghauser Anzeiger

Heinz Donner steht zu seinen Kanten und sieht sich als Wein, der erst beim zweiten Schluck schmeckt

Aus dem Burghauser Anzeiger vom Sa. 18.05.:

Burghausen. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ steht in großen Lettern neben einem Foto von Heinz Donner, das groß an der Bühne des Bürgersaals hängt. Der Bürgermeisterkandidat des CSU-Ortsverbands hat am Donnerstag ins Bürgerhaus eingeladen, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Aber dabei bleibt es nicht. Die CSU eröffnet jetzt auch schon den Wahlkampf. Auf der Leinwand erscheinen Burghauser Bürger, die sagen, warum sie Heinz Donner bei der Wahl am 15. März nächsten Jahres zum Bürgermeister wählen wollen. Freunde, Mitglieder der Herzogstadt, dessen Vorsitzender er ja ist und auch einige Parteimitglieder stellen Eigenschaften von Donner heraus, die ihn für das Amt auszeichnen.

Der Abend ist bestens vorbereitet, und der große Bürgersaal ist mehr als voll. Es müssen sogar noch Stühle hereingetragen werden. Die CSU will offensichtlich beweisen, dass sie der SPD durchaus Paroli bieten, ja sie vielleicht sogar ins zweite Glied verdrängen kann. Hatte sich doch auch SPD-Bürgermeisterkandidat Florian Schneider im Bürgersaal der Öffentlichkeit vorgestellt und eine große Veranstaltung organisiert.

v.l.: Heinz Donner mit Frau Claudia und Sohn Daniel (Foto: Gerhard Hübner)

Die CSU macht es nun ähnlich. Das Musikduo „Downtown“ stimmt die Gäste auf den Abend ein und unterhält anschließend im Foyer, wo die Gäste zwanglos beisammen sind. Die Reden selbst sind kurzweilig. Geistreich und charmant führt CSU-Geschäftsführer Martin Unterstaller in den Abend ein und zitiert gleich Landrat Erwin Schneider, demzufolge lange Begrüßungen wegen ihrer Dauer einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden verursachen. So belässt er es beim Landrat und MdL Dr. Martin Huber. Gleich wird Unterstaller politisch und betont: „Wir brauchen mehr Menschlichkeit im Rathaus und einen Bürgermeister, der verbindet und nicht trennt. “ In den kommenden Jahren gehe es darum, Burghausen zukunftssicher zu machen. Dazu müssten auch Netzwerke aufgebrochen werden. „Netzwerke sind wichtig, aber man kann es auch übertreiben“, so Unterstaller.

Die Choreografie des Abends führt dann Stephan Lindhuber, stellvertretender Vorsitzender der Herzogstadt, fort und porträtiert den Kandidaten ausführlich. Er nennt Heinz Donner „durchsetzungsstark und dennoch herzlich“, sieht ihn als „Burghauser mit Leib und Seele“. Auf den ersten Blick wirke Donner oft kühl und unnahbar, ja es werde ihm sogar Arroganz vorgehalten. Lindhuber sieht ihn anders. Heinz Donner habe Ecken und Kanten und ein gesundes Selbstbewusstsein, aber auch Respekt für andere Menschen. Er sei nicht weich gespült, was ja eine Voraussetzung dafür sei, richtige Entscheidungen zum Wohl der Stadt und der Bürger zu treffen. „Heinz Donner ist ein Macher, ein Anführer, aber auch ein guter Teamplayer“, so Lindhuber.

Nach dieser Steigerung folgt der Höhepunkt – die Rede des Kandidaten. Ein bisschen aufgeregt scheint Donner schon zu sein, Schweißperlen treten ihm auf die Stirn, er ist – zumindest noch – kein routinierter Redner. Aber wie er da am Pult steht, wirkt er authentisch und kann beim Publikum auf dem wichtigsten Feld punkten – der Glaubwürdigkeit. „Ich bin Heinz Donner und Ihr Bürgermeisterkandidat für 2020. Das bedeutet für mich zwar viel Arbeit, aber ich trete an, weil es Burghausen wert ist.“

Heinz Donner bei der Vorstellungsrede im Bürgerhaus (Foto: Gerhard Hübner)

Dann erzählt er aus Kindheit und Jugend, wie er von den Großeltern erzogen wurde, weil die geschiedene Mutter arbeiten gehen musste. Er zählt die Stationen seines Lebens auf, darunter die Hochzeit mit Claudia Pilzweger am 15. März 1985 und fügt süffisant hinzu: „Ja, ich bin immer noch mit der gleichen Frau verheiratet und werde am Wahlabend in jedem Fall feiern, weil wir dann 35. Hochzeitstag haben.“ Donner erzählt auch Persönliches, dass seine Großmutter, die ihn großgezogen hat, in seinen Armen starb und dass er eigentlich zunächst Polizist werden wollte, sich aber wegen familiärer Gründe – beide Großeltern wurden zu Pflegefällen – für die Ausbildung als Finanzbeamter in Burghausen entschied. Die anfängliche Anspannung des Kandidaten hat sich gelegt, Donner zeigt auch Humor, als er auf die ihm nachgesagten Ecken und Kanten eingeht und dazu bemerkt, die seien inzwischen von Rundungen überzeichnet. Dennoch: Er wolle nicht jedermanns Liebling sein, eher wie ein guter Wein, der auch erst beim zweiten Schluck schmeckt.

Dann geht Donner auf Themen ein. Die Unterstützung der Vereine sei ihm wichtig, Vorsitzende dürften nicht um Zuschüsse betteln müssen. Beim Salzachzentrum spricht er sich für eine Quartierslösung mit Büros und Wohnungen aus. Aber das Grundstück gehöre nicht der Stadt, ein Ankauf scheide derzeit wegen der Preisvorstellungen aus: „Da darf sich Burghausen nicht über den Tisch ziehen lassen.“ Zum Krankenhaus stellt Donner nur in Frage, ob sich ein solches überhaupt rentieren muss. Sinnvoll hält er den Bau von Mehrgenerationenhäusern. „Da profitieren Kinder und Großeltern gleichermaßen“. Am Ende ist die Stimmung im Saal bestens. Langer Beifall gilt dem Kandidaten, Bravo-Rufe ertönen, und Heinz Donner muss viele Hände schütteln und Umarmungen über sich ergehen lassen. rw

Quelle: Burghauser Anzeiger

Heinz Donner stellt sich vor

14. Mai 2019 - Christian Konnerth