Bonjour les amis!

3. Bürgermeister Norbert Stranzinger begrüßt die Gäste aus der Partnerstadt Fumel (Frankreich) in Burghausen.  „Dort wurde uns sehr viel geboten“, sagte Stranzinger und meint den Besuch der Burghauser Delegegation im Juli in den Partnergemeinden rund um Fumel. Nun will sich Burghausen von der besten Seite zeigen.

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 18. September 2015

PNP_20150918_Fumel

Seit Mittwoch ist eine Delegation der Partnerstadt Fumel in Burghausen zu Gast

Burghausen. Das Haus der Begegnung machte am Mittwochabend seinem Namen alle Ehre. Die Freude bei allen Beteiligten war groß, als der schwarze Reisebus mit der französischen Delegation, die aus 33 Gästen aus den Partnergemeinden Fumel, Montayral, Monsempron-Libos, Condezaygues und St.Vite bestand, in das Platzl einbog. Beim Zusammentreffen von Burghauser Lederhose und Fumeler Baskenmütze begrüßten sich die deutsch-französischen Freunde auf die französische Art – mit Wangenküsschen. Es wurde viel gelacht.

Erstmals weilen alle Bürgermeister der fünf Partnergemeinden rund um Fumel gleichzeitig in Burghausen. Die Burghauser um 3. Bürgermeister Norbert Stranzinger und Hans Koller, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Fumel des Städtepartnerschaftsvereins, wollen sich für ihren Besuch im Juli revanchieren. „Dort wurde uns sehr viel geboten“, sagte Norbert Stranzinger, der selber „leider kein einziges Wort Französisch spricht“. Um die Sprachbarrieren zu bewältigen, wurde beim Empfang im Hof des Hauses der Begegnung extra eine Dolmetscherin eingesetzt.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft machte sich der französische Tross in die Salzachstadt auf. Hier erwartet sie bis zur Abreise am Montag ein straffes Programm. Unter anderem wird die Reisegruppe Marienberg, Weltenburg den Obersalzberg besichtigen. Am Samstagvormittag ist die Gruppe zu Gast bei den Plattenwerfern im Stadtpark. Ihren innigsten Wunsch aber konnten die Burghauser gleich bei ihrer Ankunft erfahren. An der Frontscheibe des Busses hing ein Banner, auf dem mit großen Lettern „Biergarten“ geschrieben stand. Das ließen sich die Burghauser nicht zweimal sagen, und Norbert Stranzinger eröffnete daraufhin kurzerhand das im Innenhof reichlich gedeckte Buffet samt Bierfass. „Wie heißt es in Bayern – O’zapft is“, sagte er unter großem Beifall auf französischer und freilich auch auf deutscher Seite.

Am Freitag findet um 18.45 Uhr auf dem Burghauser Friedhof am Grab von Uwe Kersten eine Gedenkfeier statt, bei der ganz besonders seiner, aber auch aller anderen verstorbenen Förderer der Partnerschaft mit Fumel gedacht werden soll. fed 

- Christian Konnerth