Team Kreutzpointner entführt den Pokal

Die CSU-Stadtratsfraktion nimmt an der Eisstock-Stadtmeisterschaft teil. Das Stadtratsteam belegt mit Paul Kokott und Bernhard Harrer den 7. Platz von 11 Mannschaften.


CSU-Fraktionssprecher Paul Kokott legt für das Stadtratsteam vor (Fotos: Gerhard Hübner)

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 06. Februar 2017

Rekord-Teilnahme an der Eisstock-Stadtmeisterschaft – Große Gaudi und knappe Kämpfe bei strahlendem Sonnenschein

Burghausen. „Jedes Jahr melden sich mehr Mannschaften an. Heuer waren es 43. Einige haben wir gar nicht mehr aufnehmen können“, sagt Georg Wandinger. Dank seines mehrwöchigen Engagements konnte die Burghauser Stadtmeisterschaft im Eisschießen zum 10. Mal ausgetragen werden. „Insgesamt ist alles gut gelaufen. Ich bin zufrieden“, so der Chef-Organisator. Am Ende jagten 37 Viererteams die Daube am anderen Ende der 30 Meter langen Bahn. Zwei 13er-Gruppen und eine 11er-Gruppe kämpften um jeden Punkt. Die Stimmung war prächtig und die gemischten Mannschaften hatten viel Spaß. Bereits am Freitag ging es los. Die Temperaturen waren perfekt und so ging es auf dem Eis flott dahin. Weniger flott präsentierte sich die separat aufgestellte SPD-Truppe, die souverän Letzter wurde.

Am Samstag wuselte es dann gewaltig auf der Eisfläche. 26 Viererteams waren angetreten. Darunter auch die Stadtratstruppe mit dem ihrem „Kapitän“ Hans Steindl, der begeistert war: „Die Meisterschaften sind toll organisiert. Besser geht es nicht.“ Der Bürgermeister hatte eine große Koalition mitgebracht. Mit dabei der grüne Gunter Strebel, der gute alte schwarze Schulspezi Paul Kokott, der rote Norbert Englisch und der CSU-Ortsverbandshäuptling Bernhard Harrer. Am Ende wurden die glorreichen Fünf Siebter von den elf Mannschaften ihrer Gruppe. Noch während sich der Morgennebel lichtete, konnte sich Organisator Georg Wandinger zum ersten Mal den Schweiß von der Stirn wischen: „Unser Schiedsrichter hat uns gestern leider absagen müssen. Ich habe die ganze Nacht herumtelefoniert, um Ersatz zu finden. Das hat dann doch geklappt.“ Gegen Mittag dann das nächste Problem: Es wurde so warm, dass eine der Spielbahnen neu aufgezeichnet werden musste. Deshalb verschob sich der Zeitplan eine Stunde nach hinten. Aufgrund des vielen Wassers auf den Bahnen mussten sich vor allem die Damen ziemlich abmühen, um das Spielgerät richtig in die Nähe der Dauben zu bringen.

Am Ende siegten Neulinge vom Team Kreutzpointner vor den Titelverteidigern „Finze und Wagner“ und dem Quartett SV Wacker Dormeier/Hartsperger. Die neuen Stadtmeister gewannen fast alles. Nur das Team Feuerwehr I und die Trachtler rangen die Triumphatoren nieder. Ohne die große Unterstützung der Stadt, die das Essen beim Müllerbräu übernahm und den vier regionalen Metzgereien, die für die „gschmackigen“ Preise sorgten, wäre diese Veranstaltung nicht möglich. Zum Abschluss meinte Georg Wandinger: „Es ist schön, dass viele Firmen helfen, wenn ich etwas brauche, und dass alle viel Spaß hatten. Einige haben sich schon für nächsten Jahr wieder angemeldet.“uli 

- Christian Konnerth