Radweg wird nun gebaut

CSU-Stadtrat Dr. Gerfried Schmid-Thrö widersprach der Feststellung im Stadtrat die neue Beschlussfassung zum Radweg sei die optimale Lösung: „Der Weg ist besser als die bisherigen Planungen, aber nicht optimal.“

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 15. Juni 2016

PNP_20160615_Radlweg

Breiter Fuß- und Radweg an der Robert-Koch-Straße

Burghausen. Der Geh- und Radweg entlang der Südseite der Robert-Koch-Straße im Abschnitt zwischen der Unghauser und der Anton-Riemerschmid-Straße wird nach langer Vorplanung nun gebaut.

Nach einigem Hin und Her mit Umplanungen, einem wieder verworfenen separaten Radweg zwischen den parkenden Autos und dem fließenden Verkehr, hat die Stadt mit den Grundstücksanliegern verhandelt und erreicht, dass diese die nötigen Grundflächen zur Verfügung stellen, um einen breiten Geh- und Radweg nun vor dem Gebäuden anlegen zu können. In der vergangenen Sitzung hat der Stadtrat nun den Bau beschlossen.

4,50 Meter werden insgesamt für den Weg benötigt. Der jetzige Gehweg ist lediglich 2,30 Meter breit. Künftig wird der Gehweg an der Gebäudezeile 1,50 Meter breit und vom 2 Meter breiten Radweg mit einer durchgezogenen Linie optisch abgetrennt. Danach folgt ein Sicherheitsstreifen von einem Meter. Zwischen Fahrbahn und Weg können noch Senkrechtparkplätze eingerichtet werden. Die Straße selbst wird geringfügig schmäler – von jetzt 7,70 Meter auf 6,70 Meter.

Zufrieden ist die Stadt nach den Verhandlungen mit den Anliegern insbesondere darüber, dass neue Plätze für die Tonnen an der Gebäuderückseite gefunden wurden und diese nicht mehr an der Straße stehen. Die Stadt will sich an den Kosten der Verlagerung beteiligen. Der Bau des Geh- und Radwegs kostet 65 000 Euro.

Stadtrat Helmut Fabian sprach bei der Beschlussfassung von einer optimalen Lösung. Dem widersprach Stadtrat Dr. Gerfried Schmid-Thrö. „Der Weg ist besser als die bisherigen Planungen, aber nicht optimal“, sagte er. Stadtrat Norbert Stadler regte an, die Kombination von Geh- und Radweg ganz bis zur Unghauser Straße weiterzuführen und nicht im letzten Abschnitt aufzuteilen. Zudem schlug er vor, auf die Linksabbiegespur in die Unghauser Straße zu verzichten und dafür weitere markierte Stellplätze auszuweisen. Stadtrat Stefan Angstl nannte den Radweg wichtig für Schulkinder.rw 

- Christian Konnerth