Parkplatz gern – zahlen dafür nein

Als Ersatz kam in der Sitzung immer wieder der Finanzamts-Parkplatz zur Sprache, sowohl für Wöhrseebesucher als auch für Teilnehmer an Terminen etwa im Mautnerschloss. Stadtrat Paul Kokott wies dabei allerdings darauf hin, dass der Finanzamts-Parkplatz tagsüber gut belegt sei „und wir auch Vorsorge für die Badbesucher treffen müssen“.

Eine Zuwanderung von Fremdparkern macht 3. Bürgermeister Norbert Stranzinger auch anderweitig aus, insbesondere am Platzl. Er bat um Gespräche mit den Betreibern vom Haus der Begegnung, damit Kursteilnehmer auf andere Parkplätze ausweichen.

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 13. Mai 2016

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Nachfrage zur Spitalgarage ergibt: Anlieger vertrauen auf ihr Glück

Burghausen. Was kann die Stadt machen, damit Anlieger der Altstadt ihre Fahrzeuge ortsnah abstellen können? Diese Frage wurde in der Stadtratssitzung am Mittwoch diskutiert. In der Altstadt sind Parkplätze ja immer knapp. Und nun naht einmal mehr der Sommer. Die Spitalgarage ist dann tagsüber immer voll. Denn wer zum Wöhrsee baden fährt, nutzt für seinen fahrbaren Untersatz gern diesen nächst gelegenen Abstellplatz. Auf der Strecke bleiben dann Anlieger, die nicht mehr wohnungsnah parken können und zum Beispiel Einkaufstaschen weit schleppen müssen.

Allerdings ist die Nachfrage nach einem festen eigenen Parkplatz, der dann auch bezahlt werden müsste, nicht so groß, wie man auf den ersten Blick erwarten würde. Offensichtlich vertrauen Anlieger darauf, von Ausnahmen abgesehen einen kostenlosen Stellplatz zu finden. Jedenfalls hatte die Stadt Anlieger im Umfeld der Spitalgarage deshalb angeschrieben. Wie Bürgermeister Hans Steindl auf Nachfrage von Stadtrat Franz Kammhuber nach dem Interesse der Anlieger antwortete, sind nur rund ein Dutzend Rückmeldungen im Rathaus eingegangen. „Wir überlegen derzeit noch, was wir wie verbessern können“, sagte der Bürgermeister.

Eine Zuwanderung von Fremdparkern macht 3. Bürgermeister Norbert Stranzinger auch anderweitig aus, insbesondere am Platzl. Er bat um Gespräche mit den Betreibern vom Haus der Begegnung, damit Kursteilnehmer auf andere Parkplätze ausweichen.

Als Ersatz kam in der Sitzung immer wieder der Finanzamts-Parkplatz zur Sprache, sowohl für Wöhrseebesucher als auch für Teilnehmer an Terminen etwa im Mautnerschloss. Stadtrat Paul Kokott wies dabei allerdings darauf hin, dass der Finanzamts-Parkplatz tagsüber gut belegt sei „und wir auch Vorsorge für die Badbesucher treffen müssen“.

Einen ganz praktischen Vorschlag machte Stadtrat Helmut Fabian: zwei Motorrad-Stellplätze in der kalten motorradfreien Jahreszeit von Oktober bis März für Anlieger zu öffnen.rw 

- Christian Konnerth