Weinstock für Burg von Burghausen

13. Mai 2019 - Christian Konnerth

Bericht aus den Partnerstädten Ptuj und Burghausen

Die Burg in Burghausen hat nun einen Ableger der „Alten Rebe“ aus Ptuj. Gerhard Hübner hat die selbst geschnittenen Reiser zu Weinstöcken gezogen und zusammen mit Burgverwalter Heinz Donner auf der Burg gepflanzt. Die Trauben der „Alten Rebe“ – der Sorte Schwarzsamten oder Blauer Kölner – gehören zu den ältesten heimischen edlen Weinsorten in Slowenien.

v.l.: Stadtrat Gerhard Hübner und Burgverwalter Heinz Donner bei der Pflanzaktion am 02.05.2019 (Foto: Gerhard Hübner)

Muttertag 2019

12. Mai 2019 - Christian Konnerth

Projekt KITE bedankt sich bei CSU Burghausen für Spende

3. Mai 2019 - Christian Konnerth

Wie jedes Jahr spendete die CSU Burghausen auch heuer wieder an das Projekt KITE. Für dieses Engagement bedankte sich das Projekt in der neuesten Ausgabe von KITE Aktuell Nr. 32: „Nicht zu vergessen die Stadt Burghausen und die Burghauser CSU, die bei ihrer Weihnachtsveranstaltung für ihre langjährigen Kite Patenschaften sammelte.“

Altbürgermeister Fritz Harrer ist tot

25. April 2019 - Burghauser Anzeiger

Burghausen trauert um um einen Politiker mit Herz: Der 88-Jährige hatte Krebs

Burghausen. Liebenswürdig, leutselig und bescheiden – so werden die Burghauser Fritz Harrer in Erinnerung behalten. Der beliebte Altbürgermeister ist am Dienstagmittag im Altenheim Heilig Geist seinem Krebsleiden erlegen. Vor einem Jahr diagnostizierten die Ärzte bei ihm Blutkrebs. Fritz Harrer schwankte zunächst, ob er überhaupt eine Behandlung mit Chemo und Bluttransfusionen auf sich nehmen solle, entschied sich dann aber doch dafür – im Geist der Liebe. Denn seine Frau Maria leidet zunehmend an Demenz. Für sie da und ihr einen Stütze zu sein, darin sah er seine letzte Lebensaufgabe.

Fritz Harrer war ja bis zuletzt völlig klar im Kopf, verabschiedete sich noch vor wenigen Tagen von der Ärzten der Kreisklinik Burghausen, als der Krebs so dominant geworden war, dass weitere Behandlungen nichts mehr brachten.

Politisch war Fritz Harrer ein Mann, der vielen Bürgern geholfen hat. Als Landtagsabgeordneter und danach als Bürgermeister war er immer da für Menschen, die sich an ihn wandten. Harrer half, wo er konnte. Seine Mitarbeiter schätzten an ihm vor allem seine ruhige und ausgleichende, ja warmherzige Art. Fritz Harrer war als Führungsperson einer, der durch Vorbild überzeugte, sich als Diener einer Sache verstand und die eigene Person nicht so wichtig nahm.

Sein soziales und mitfühlendes Wesen hatte wohl seinen Ursprung in der Kindheit. Denn einfach hatte es der junge Fritz nicht. Er war im Sommer 1930 unehelich in München zur Welt gekommen, was damals viele noch als Schande betrachteten. Und seiner Mutter fehlte auch das Geld, ihm eine gute Ausbildung zu finanzieren. Dabei war Fritz ein exzellenter Schüler. Ein Förderer unterstützte ihn, so konnte er in Freising Abitur machen, fürs Studium langte das Geld aber nicht.
So trat der junge Mann in den Postdienst ein. Zuvor hatte er auch mit dem Gedanken gespielt, Priester zu werden. Aber beim Gestalten der Blumenteppiche an Fronleichnam lernte er Maria Winklmaier kennen. Im Juli 1953 heirateten sie in Freising – es wurde eine sehr fruchtbare Verbindung. Sechs Kinder wurden den Eheleuten in den kommenden Jahren geschenkt, zwei von ihnen kamen bereits in Burghausen zur Welt, wohin Fritz Harrer 1961 nach ersten Berufsjahren in Freising, Freilassing und Rosenheim versetzt wurde und hier Leiter des Postamts wurde. Heute gehören 17 Enkel zur Familie.

Ein interessantes Detail am Rand: Fritz Harrer hielt bis ans Lebensende die Privatisierung der Post für einen Fehler. Vergebens bemühte er sich als Politiker um den Erhalt der bestehenden und seiner Meinung nach bestens funktionierenden Strukturen

Der Umzug nach Burghausen war für die junge Familie auch deshalb mit viel Freude verbunden, weil sie hier in eine große Dienstwohnung in der Tittmoninger Straße einziehen konnte. Zuvor lebte die Familie mit vier Kindern auf 43 Quadratmetern. In Freilassing war Fritz Harrer bereits Schriftführer im CSU-Ortsverband, in Burghausen erinnerte sich die Partei gern daran, als sie 1964 einen solchen suchte und Fritz Harrer in Abwesenheit gleich mit der Aufgabe betraute. Zwei Jahre später schon wurde der 36-jährige Postbeamte in den Stadtrat gewählt und übernahm hier die Aufgabe des Jugend- und Sportreferenten.

Vier Jahre später eröffnete sich Fritz Harrer die politische Karriere. Die CSU suchte nach einem neuen Kopf für das Landtagsmandat, nachdem der bisherige Abgeordnete Hans Wimmer aus Reischach gegen Seban Dönhuber im Landratswahlkampf unterlegen war. Fritz Harrer stand für eine Öffnung der CSU hin zu Arbeitnehmern der Industrie, und so zog er 1970 ins Maximilianeum ein. 14 Jahre lang war er Abgeordneter, verstand sich dabei immer als Vertreter des Volkes und setzte sich mit Nachdruck für Schwächere ein.

Sozusagen in die Pflicht genommen wurde Fritz Harrer von der Partei im Jahr 1984, als Georg Miesgang nicht mehr kandidierte und die CSU mehr oder weniger von heute auf morgen einen Bürgermeisterkandidaten brauchte. Fritz Harrer kandidierte und wurde auch gewählt. Damals befand sich die CSU in ihrer stärksten Phase.
Fritz Harrer stellte wichtige Weichen, arbeitete umsichtig und konnte für Burghausen viel erreichen. Eines aber schaffte er in seiner konstruktiven, teamorientierten Art allerdings nicht: sich selbst als unersetzlich darzustellen, die eigene Partei gegen Abweichler auf Linie zu bringen und seinem künftigen Herausforderer Hans Steindl und der SPD das Wasser abzugraben. So verlor Harrer im Jahr 1990 die Wahl gegen Steindl.

Persönlich traf ihn das hart. Eine Rückkehr zur Post schied aus, weil es keine Stelle gab. Um die Familie ernähren zu können, musste er nach Sachsen pendeln und half dort einige Jahre beim Aufbau der neuen politischen Strukturen. Verdienste erwarb sich Harrer auch im Kreistag, dem er 34 Jahre lang angehört hat.

Fritz Harrer gehörte einer ganzen Reihe von Burghauser Vereinen an. Erwähnt sei hier aber stellvertretend sein Engagement für die Städtepartnerschaft, die er mit begründete. Die Freundschaft zu Fumel und damit zu Frankreich war ihm zutiefst eine Herzensangelegenheit. Er liebte Frankreich und seine Kultur. In seiner Freizeit beschäftigte er sich ausführlich mit bayerischer und französischer Geschichte. Unter anderem hat er über Felix Kir geforscht, Erfinder des Getränke Kir, das dann später mit schwarzem Cassis zum Kir Royal mutierte. Kir war Priester und Widerstandskämpfer, überlebte einen Kugelhagel und war seinerseits Vorkämpfer der deutsch-französischen Aussöhnung.

Die Stadt Burghausen ehrte ihren Altbürgermeister mit der Verleihung der goldenen Ehrenmedaille, der zweithöchsten Auszeichnung nach dem Ehrenbürgerrecht. Und der bayerische Staat zeichnete ihn mit dem Bayerischen Verdienstorden aus.

Fritz Harrer war auch ein guter Sportler, ging gern schwimmen und hat x-mal das Sportabzeichen erworben. Zudem ging er gern in die Burghauser Sauna. Er mochte das Gespräch mit Menschen, er war einer, der nicht nur teilnahm am öffentlichen Geschehen, sondern der dieses zum Positiven verändert hat und so viel für seine Heimat geleistet hat, gemäß seinem eigenen Bekennen: Erst kommt die Stadt, dann das Land und dann der Bund.

Seine letzte Ruhestätte findet Fritz Harrer am kommenden Freitag auf dem Burghauser Friedhof. Die Trauerfeier finden davor in der Liebfrauenkirche statt.  − rw

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 20. April 2019

Die CSU trauert um Fritz Harrer

18. April 2019 - Christian Konnerth

Am Dienstag verstarb Altbürgermeister Fritz Harrer im Alter von 88 Jahren. Die CSU Burghausen möchte ihrem Ortsvorsitzenden Bernhard Harrer und der Familie ihr herzliches Beileid aussprechen.

Gut Holz: Auf geht’s zur Stadtmeisterschaft

10. April 2019 - Burghauser Anzeiger

Sie freuen sich auf die Stadtmeisterschaften: (v.l.) Dritter Bürgermeister Norbert Stranzinger, Bürgermeister Hans Steindl, Abteilungsleiter Claus Findl und SVW-Patron Florian Schneider. −Foto: Kaiser

Das Kegelstüberl im Keller der Dreifachhalle hat in den nächsten Tag bis 12. April wieder Hochkonjunktur. Die Kugeln rollen, die Kegel fallen und überall sind Menschen mit Spaß und Freude bei der Sache. Es ist wieder Zeit für die Stadtmeisterschaften – nun schon in 34. Auflage. „Wir haben heuer bereits über 60 Team-Meldungen.

Es ist wirklich ein kleiner Boom entstanden. Wir freuen uns über alle, die sich noch anmelden“, sagte SVW-Kegelabteilungsleiter Claus Findl. Im Rahmen des offiziellen Ankegelns am Donnerstagabend war auch Bürgermeister Hans Steindl anwesend, um die Titelkämpfe zu eröffnen. Er verwies auf die Unterstützung der Stadt für die Abteilung, die vom Gesamtverein nur mit einem kleinen Budget ausgestattet ist und freute sich über den stetig wachsenden Zuspruch.

Kegeln biete für alle Teilnehmer die richtige Kombination aus Sport, Spannung und Geselligkeit. Was man tunlichst unterlassen sollte, erzählte ein gut gelaunter Bürgermeister: „Ich habe zuletzt barfuß gekegelt. Das geht eigentlich gar nicht, wie man mir erklärt hat.“ Bis auf solche verunglückten Stilblüten ist das Volk der Wacker-Kegler ein sehr gemütliches. „Wer bei uns vorbeischaut, wird erkennen, dass wir alle freundlich sind. Wir würden uns natürlich über neue Mitglieder freuen“, so Findl schmunzelnd.

Quelle: www.pnp.de


Zahlreich vertreten war auch der CSU Ortsverband bei der Öffnung der Stadtmeisterschaft 2019 im Kegeln.

v.l.n.r: Martin Lengfellner, Norbert Stranzinger, Bernhard Harrer, Manfred Hofbauer, Manuela Eglseder, Silvia Eglseder Foto: Gerhard Hübner

Starkbierfest in Hohenwart mit Heinz Donner

25. März 2019 - Martin Unterstaller

Führten durch den Abend: v.l. Bezirksrätin Gisela Kriegl (Emmerting), 2. Bürgermeister Stephan Beutlhauser (Mehring) und Bürgermeisterkandidat Heinz Donner (Burghausen) Fotos: Gerhard Hübner

Bis auf den letzten Platz gefüllt war beim Starkbierfest der CSU am Samstag, den 23.03.2019 der große Saal des Gasthofs Schwarz in Mehring. Moderiert wurde der Abend von den Vertretern der drei ausrichtenden Ortsverbände: Bezirksrätin Gisela Kriegl für den Ortsverband Emmerting, 2. Bürgermeister Stephan Beutlhauser für den Ortsverband Mehring und Bürgermeisterkandidat Heinz Donner für den Ortsverband Burghausen.

„Bruder Barnabas“ – besser bekannt als Anton Maier – schenkte der lokalen Politprominenz ordentlich ein: Da wurde gemutmaßt, dass Bürgermeisterkandidat Heinz Donner am wohl bald frei werdenden Standort der ‚Burghauser Shopping Mall‘ eine Erweiterung der Burg plant. Und dass die Burghauser SPD wohl davon überrascht war, dass das Amt des Bürgermeisters auch in Burghausen gewählt und nicht vom amtierenden Bürgermeister benannt wird.

CSU rechnet sich gute Chancen aufs Rathaus aus

24. März 2019 - Burghauser Anzeiger

Stellten sich beim Redaktionsgespräch den Fragen des Anzeigers: (v.l.) 3. Bürgermeister Norbert Stranzinger, CSU-Bürgermeisterkandidat Heinz Donner, Fraktionsvorsitzender Paul Kokott und Ortsvorsitzender Bernhard Harrer. −Foto: Wetzl

Ein Jahr vor der Kommunalwahl, bei der ein neuer Bürgermeister gewählt wird, stehen die Parteien und Gruppierungen im Stadtrat in den Startlöchern für den Wahlkampf. Der Anzeiger hat mit ihnen Gespräche geführt. Heute stellen wir die CSU vor. Sie hat derzeit acht der 24 Sitze im Stadtrat und stellt mit Norbert Stranzinger auch den 3. Bürgermeister. Der Ortsverband hat 164 Mitglieder.

Die Partei hat bereits früh die die wichtigste Entscheidung für die Wahl getroffen. Schon im vergangenen September entschied sie sich für Heinz Donner als ihren Bürgermeisterkandidaten. Norbert Stranzinger hatte aus persönlichen Gründen auf eine Kandidatur verzichtet. Heinz Donner gehört seit 2015 der CSU an, hatte bei der Wahl 2008 für den Stadtrat noch auf der SPD-Liste kandidiert. Donner selbst rechnet sich „gute Chancen“ bei der Wahl aus.

Er wird auch auf der Stadtratsliste antreten, die ansonsten bei der jährlichen Klausur im September festgelegt werden wird. Schon jetzt gibt es aber erste Entscheidungen. Paul Kokott ist seit 36 Jahren Stadtrat und wird nicht mehr antreten. Kokotts Sohn Frank hat indes schon angekündigt, sich um einen Platz auf der Liste zu bewerben. Ausscheiden wird laut Kokott auch der langjährige Stadtrat Rupert Bauer. Wieder kandidieren werden Norbert Stranzinger und Bernhard Harrer. Alles andere ist noch offen, wobei Stranzinger ein „Aber“ hinterherschickt und betont: „Wir haben einen Frauenanteil von 35 Prozent in der Vorstandschaft, wir wollen möglichst vielen Frauen eine Chance zur Kandidatur einräumen.“ − rw

Quelle: www.pnp.de

Stadtmeisterschaft im Kegeln

23. März 2019 - CSU Burghausen

Liebe CSU’ler,  

wie jedes Jahr nehmen wir an der Stadtmeisterschaft im Kegeln teil. Unser Ziel ist es wieder zwei Mannschaften an den Start zu bringen. Eine Mannschaft besteht aus 4 Keglern. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich ein „Profi“ zu sein, der Spaß steht im Vordergrund.

Wir haben am Donnerstag den 04.04. zwei Bahnen reserviert. Eine Bahn um 18:30 Uhr und die zweite Bahn anschließend um 20 Uhr.

Wir möchten das Event auch nutzen um uns als Gemeinschaft zu präsentieren. Bitte gebt mir unter richard.noll@csu-burghausen.de Bescheid wer Lust und Zeit hat beim Kegeln mitzumachen. Ich stelle dann die Teams zusammen.

Sportliche Grüße, Richard Noll

Fotos der letzten Jahre:

PNP-Bericht zur CSU JHV

19. März 2019 - Burghauser Anzeiger

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 13.03.2019

Bilder von der JHV (Gerhard Hübner):