Neue Wege für das Rad

Ein Vorschlag von Stadtrat Gerfried Schmidt-Trö zur Versetzung des Gehwegs im Zuge des Umbaus wurde zunächst abgelehnt.

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 9. Januar 2016

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Radweg in der Robert-Koch-Straße geplant

Burghausen. Es ist ein bekanntes Manko in der Burghauser Innenstadt: Das Radwegenetz ist nicht durchgängig. Dies soll nun einmal mehr in Angriff genommen werden. Der Bauausschuss hat die Verlängerung des bestehendes Radwegs in der Robert-Koch-Straße befürwortet. Dort gibt es von der Anton-Riemerschmid-Straße bis Höhe des Gebäudes Robert-Koch-Straße 75 seit Oktober einen neuen Geh- und Radweg mit 2,70 Metern Breite. Dieser soll für 33 000 Euro bis zur Unghauser Straße erweitert werden.

Probleme bei der Umsetzung sahen die Mitglieder des Bauausschusses nicht, denn die wichtige innerstädtische Straße ist sehr breit. „Die Robert-Koch-Straße bekommt dadurch ein anderes Gesicht, doch der Verkehrsfluss ist nicht gefährdet“, sagte Bürgermeister Hans Steindl. Geplant ist, einen Radweg zu dem vorhandenen Gehweg, der auf Privatgrund verläuft, anzulegen. Der Radweg soll eine Breite von zwei Metern haben, dazu kommt ein Sicherheitsstreifen von einem Meter zu den Parkplätzen. Für dieses Jahr ist ohnehin ein Ausbau der Robert-Koch-Straße zwischen Anton-Riemerschmid- und Unghauser Straße vorgesehen. Die Parkplätze sollen in Richtung Straßenmitte verschoben werden. Damit wird die Straße auf eine Breite von 6,30 Meter verschmälert, was immer noch über der Regelstraßenbreite liege, wie Max Hennersperger vom Tiefbauamt erklärte.

Von Stadtrat Gerfried Schmidt-Trö kam der Vorschlag, den Gehweg auf der anderen Straßenseite nach hinten in Richtung Bebauung zu versetzen. Steindl schlug daraufhin vor, jetzt erst einmal den Radweg zu bauen und wenn nötig Korrekturmaßnahmen in diese Richtung zu unternehmen. cts 

- Christian Konnerth