Mehringer Sicherheitskonferenz: Thema „Einbruch und Prävention“

Ein Bericht zur 1. Mehringer Sicherheitskonferenz von Klaus Straußberger, Stadtrat und Leiter der AK Sicherheit der CSU Burghausen

Straussberger-KlausDie Thematik Wohnungseinbruch und die geeigneten präventiven Maßnahmen, um sich vor einer derartigen Straftat zu schützen, waren für ca. 60 Besucher Anlass genug, trotz eines herrlichen Frühsommerabends die als „Mehringer Sicherheitskonferenz“ betitelte Veranstaltung zu besuchen.

Christian Estermaier (CSU OV Mehring) eröffnete als Gastgeber die Veranstaltung und konnte als Referenten MdB Stephan Mayer, Georg Nieß (Dienststellenleiter PI Burghausen), Alfred Hautz (Fachberater Kripo Mühldorf ), Johannes Unterhitzenberger (Fa. Kapfelsberger, Alarm- u. Sicherheitstechnik) und Maximilian Kammermeier (ESD Sicherheitsdienst) begrüßen.

Ebenso begrüßen konnte Christian Estermaier den 1. Bürgermeister der Gde. Mehring, Josef Wengbauer, sowie die Vorsitzende des CSU OV Emmerting, Gisela Kriegl und als Vertreter des CSU OV Burghausen, Klaus Straußberger.

MdB Stephan Mayer eröffnete den Reigen der Kurzvorträge und schilderte das immer mehr ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung tretende Delikt Wohnungseinbruch aus seiner Sicht als innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion des Bundestages. Der Tenor seines Vortrages war, dass mehr Geld aus den Bundesfinanzen für die Aufstockung der Polizeikräfte zur Verfügung gestellt wird, die Vorratsdatenspeicherung als unabdingbar angesehen wird und dass präventive Maßnahmen zur Sicherung von Wohnung und Haus finanziell gefördert werden.

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EPHK Georg Nieß stellte in seiner Rede die Kriminalitätslage im Zuständigkeitsbereich der PI Burghausen vor. Die Kriminalitätsstatistik aus dem Jahr 2014 zeigte auf, dass sich die Häufigkeitsziffer (Zahl der Straftaten pro 1000 Einwohner) auf dem erfreulich niedrigen Niveau von 45 bewegt. Für die zum Dienstbereich der PI Burghausen gehörenden Gde. Mehring schlug ein Einbruchsdelikt zu Buche.

KHK Alfred Hautz schilderte als Fachberater der Kripo Mühldorf die Vielzahl technischer Möglichkeiten zur Verhinderung von Einbruchsdelikten in Haus oder Wohnung, sprach aber auch die Wichtigkeit einer guten Nachbarschaft als Präventationsmaßnahme.

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Hochkarätige Referenten: (v.l.) Christian Estermaier (Ortsvorsitzender CSU-Mehring und Organisator), Alfred Hautz (Kripo Mühldorf), Johannes Unterhitzenberger (Geschäftsführer Kapfelsperger Alarm- und Sicherheitstechnik), Maximilian Kammermeier (Geschäftsführer ESD Sicherheitsdienst), MdB Stephan Mayer und Georg Nieß (Leiter PI Burghausen).

Anmerkung:
Die Vorträge von Johannes Unterhitzenberger und Maximilian Kammermeier kann ich nicht beurteilen, weil ich zu dieser Zeit die Veranstaltung verlassen hatte.

Mein Schlusswort als jemand, welcher über drei Jahrzehnte in diesem Metier tätig war:
Ich freue mich, dass der Prävention in diesem Bereich sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als es früher der Fall war. Die Häufigkeit der  Eigentumsdelikte dieser Art, deren Ausführung und die internationale Herkunft der Täter fordern dies geradezu heraus.

Neben dem Verlust von Eigentum durch ein Einbruchsdelikt bedeutet dies für die Betroffenen eine große psychische Belastung. Für mich hat der Schutz der Privatsphäre und die Aufrechterhaltung des Sicherheitsgefühls den Stellenwert eines sozialen Grundrechtes.

— Klaus Straußberger

 

Bericht zur Sicherheitskonferenz aus dem Burghauser Anzeiger vom 30. Juni 2015

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- Christian Konnerth