Im Portrait: Martin Lengfellner

Das Interview führte Anita Forstner (Januar 2014)

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Wie bist du zur CSU gekommen?
Martin: Durch meine damalige Freundin und jetzige Ehefrau, bin ich in Waldkraiburg zur Jungen Union gekommen. Über den JU Kreisverband  habe ich Gertraud Ertl kennen gelernt, weil bei den Bundestagswahlkämpfen die Kreisverbände MÜ und AÖ aktiv waren. Als meine Frau und ich vor ein paar Jahren nach Burghausen gezogen sind, habe ich nach langer Zeit Gerti wieder getroffen. Sie hat mich etwas bearbeitet, so dass ich der CSU beigetreten bin. Als ich bei einem Bauprojekt in der Nachbarschaft vergeblich versuchte die überproportionale Bebauung zu verhindern, habe ich kurzentschlossen der Gerti zugesagt mich in der Vorstandschaft einzubringen, um künftig auf solche Dinge Einfluss zu nehmen.


Lengfellner-Martin Martin Lengfellner: Liste 1 – Platz 1
Jahrgang 1973
Beruf Bauingenieur
Familienstand verheiratet, 2 Kinder
Hobbies CSU Burghausen, SV Wacker Vitasport und Freizeitfußball, Kolpingsfamilie Burghausen, Josua Chor
Funktionen Ortsvorsitzender CSU Burghausen

Warum hast du dich für die CSU entschieden?
Martin: Meine Frau Iris hat mir die JU näher gebracht und Gerti die CSU hier in Burghausen. Also eigentlich wegen der Frauen.

Welche persönlichen Ziele hast du?
Martin: Ich will in den Stadtrat, um im Städtebau mitgestalten zu können. Und da ich selber Kinder habe, will ich die Stadt für Kinder und Familien attraktiv halten. Weiter würde ich gerne das „Miteinander“ von Jugend- und Senioren fördern, damit die Generationen sich unterstützen.

Du sagst, du bist erst nach Burghausen gezogen. Also nicht hier geboren?
Martin: Geboren bin ich in Neumarkt St. Veit, aufgewachsen in Kraiburg a.Inn, danach zur Freundin nach Waldkraiburg umgezogen und vor sieben Jahren sind wir wegen der Arbeit bei der Siltronic nach Burghausen gezogen.

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Der Bürger soll wissen, was in seiner Stadt läuft. Dazu braucht er verständliche Informationen.“

Wie würdest du „wahlfaule“ Bürger zur Wahl motivieren?
Martin: Freibier, wollen die meisten. Ich mache aber diesbezüglich nur bescheidene Wahlversprechen. Nein, ich bin einfach für ein gesundes Gegengewicht zur Übermacht vom  Bürgermeister und dafür mehr Transparenz zu schaffen. Der Bürger soll wissen, was in seiner Stadt läuft. Dazu braucht er verständliche Informationen. Wichtig ist auch, an Morgen zu denken und jungen Leuten eine Chance zu geben, die eigene Zukunft zu gestalten. 2020 wird ein neuer Bürgermeister gewählt und durch den hohen Altersdurchschnitt im Stadtrat werden 2020 viele Stadträte ausscheiden. Wenn bis dahin kein Nachwuchs „angelernt“ ist wird sehr viel Erfahrung verloren gehen.

Lengfellner_BauWas gefällt dir an Burghausen am besten?
Martin: Mir gefällt die Altstadt mit Blick auf die Burg. Das ist einfach das unverwechselbare Gesicht der Stadt. Dann das große Freizeitangebot, das es hier gibt und dass man in Burghausen gut Arbeit findet.

Welche Musik hörst du gerne?
Martin: Ich mag das meiste, was in meiner Jugend in den 90ern gespielt wurde. AC/DC, Nirvana und Reamonn, aber auch Snap, Dr. Alban, Right said Fred. Da bin ich hängen geblieben. Bewusst neue Songs anhören mache ich nicht. Ich singe selber in einem Chor und mit den Kindern. So ändern sich die Zeiten.

Gibt es einen Lieblingsfilm?
Martin: Ich bin kein großer Kinogeher, aber „Der mit dem Wolf tanzt“ hat mich damals beeindruckt.

Welche Person würdest du gerne mal treffen?
Martin: Jesus

Und bei welchem Ereignis in der Geschichte wärst du gerne dabei gewesen?
Martin: Schwierig, aber beim „Wirken“ von Jesus wäre ich gerne dabei gewesen, um zu sehen, wie er die Menschen in der Zeit so überzeugen konnte, dass das bis heute anhält.

Städtebau ist die Aufgabe der Stadt und darf nicht Investoren überlassen werden.

Gibt es einen ganz persönlichen Wunschtraum von Dir?
Martin: Mit einer Profifußballmannschaft ins Stadion einlaufen und  spielen, um die Atmosphäre auf dem Spielfeld zu erleben.

Mit welcher Mannschaft wäre das?
Martin: Eintracht Frankfurt. Den Bezug habe ich durch Hoechst Gendorf, wo ich gelernt und gearbeitet habe. Hoechst war zu der Zeit der Trikotsponsor der Eintracht. Aber was ich sicher einmal machen werde ist, auf dem Jakobsweg pilgern.

- Christian Konnerth