Im Portrait: Klaus Straußberger

Das Interview führte Anita Forstner (Februar 2014).
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Wie sind Sie zur CSU gekommen?
Klaus: Ausschlaggebend waren berufliche Erfahrungen und natürlich persönliche Kontakte zu Personen, welche der CSU nahe standen bzw. Mandatsträger waren. Dennoch blieb ich bis zum 03. Mai 2000 ohne Parteimitgliedschaft. An diesem Tag kam Rupert Bauer zu mir nach Hause. Wir saßen im Garten, unterhielten uns und während des Gespräches fragte Rupert mich, ob ich mich als Kandidat für die Kommunalwahl 2002 zur Verfügung stellen würde. Gleichzeitig zückte er ein Antragsformular zum Beitritt in die CSU.


Straussberger-Klaus Klaus Straußberger: Liste 1 – Platz 14
Jahrgang 1947
Beruf Polizeihauptkommisar a.D.
Familienstand verheiratet, 1 Kind
Hobbies Sport, Natur, Lesen
Funktionen
  • Stadtrat (Hauptausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Werkausschuss, Aufsichtsrat BuWoG, Integrationsbeirat, Seniorenbeirat)
  • Sicherheitsberater für Senioren beim Polizeipräsidium Obb. Süd (Rosenheim)
  • Leiter des Arbeitskreises „Mit Sicherheit in Ordnung“ (CSU Burghausen)

Warum ist die CSU die richtige Partei für Sie?
Klaus: Es ist das Gesamtpaket, in welchem die Interessen der Menschen und die Notwendigkeiten zum Erhalt unserer Demokratie enthalten sind. Der Großteil der Menschen in Bayern hat überwiegend die gleiche Auffassung, wie das Ergebnis der Landtagswahlen 2013 beweist.

Gibt es für Sie persönliche Ziele in der Partei?
Klaus: Als vornehmste kommunale Aufgaben sehe ich die Wahrung der Lebensqualität, die Gewährung der Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Die Bürger müssen sich dort wohlfühlen können wo sie leben und arbeiten, ggf. auch Urlaub machen. Dies ist mein Leitgedanke, in welchem sich städtische Politikfelder zu Straßenverkehr, Umwelt, Soziales, Wohnraumbeschaffung sowie Sicherheit und Ordnung wiederfinden.

Straussberger_2Sind Sie schon immer in Burghausen?
Klaus: Ich bin ein „waschechter“ Burghauser, ein „Neustadtler“. Geboren wurde ich im Haus meiner Großeltern in der Elisabethstraße. Aufgewachsen bin ich auf dem Gelände des Wacker-Sportplatzes, im Wacker-Bad und in der „Waldkolonie“, dem Wohnviertel rund um das Sportgelände.

Wie würden Sie „wahlfaule“ Bürger zur Wahl motivieren?
Klaus: Es ist schwierig, mit solchen Personen in Kontakt zu kommen. Wenn dies doch gelungen ist sollte man versuchen, diese Bürger im Gespräch und mit Informationsmaterial vom Gegenteil ihrer Einstellung zu überzeugen.

Was ist für Sie an Burghausen das Beste?
Klaus: Aus meiner Sicht die ganzheitliche Entwicklung der Stadt, die grundsätzlich auf die Ansiedlung der Industrie und den hier ansässigen Gewerbebetrieben zurückzuführen ist. Toll finde ich, dass die großen Industriebetriebe praktisch im „Grünen“ liegen und die Ertragslage so gut ist, dass die Firmen auch den Umweltanforderungen Rechnung tragen können. Durch die Industrie-/Gewerbeansiedlungen hat sich in Burghausen das Kultur,- Bildungsangebot, die Gastronomie und die Pflege der Tradition sehr vorteilhaft entwickelt. Bei den drei Burghauser Sportvereinen werden fast alle traditionellen und modernen Sportarten angeboten.

Welche Musik hören Sie denn privat gerne?
Klaus: Soul, Blues, Jazz, Klassik und auch Volksmusik. Je nach Stimmungslage nehme ich mir eine CD aus der Ablage, lege sie in die Stereoanlage ein und genieße. Auf jeden Fall lege ich großen Wert auf die musikalische Qualität.

Welches Buch darf bei Ihnen nicht fehlen?
Klaus: Es gibt bei mir zwei Bücher, welche ich zu Hause immer in meiner Nähe habe. Es sind für mich Nachschlagewerke. Das eine hat den Titel “Das Buch der Tugenden“ von Ulrich Wickert, das andere ist das Lexikon „Zitate und Lebensweisheiten“. Von den anderen vielen Büchern, welche ich gelesen habe, blieben mir „Das Alphabethaus“ von Jussi Adler-Olson und die „Millennium-Trilogie“ von Stieg Larsson sehr stark in Erinnerung.

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Haben Sie auch einen Lieblingsfilm?
Klaus: Als Jugendlicher bin ich sehr oft ins Kino gegangen, heute nur noch relativ selten. Zwei Filme habe ich jedoch in guter Erinnerung: „Der kleine Nick“ und „Der Medicus“.

Gibt eine Person, die Sie gerne mal treffen würden?
Klaus: Da gibt es mehrere. Aus der Vergangenheit wären dies Galileo Galilei, Philipp Reis und Sepp Herberger. Gegenwärtig ist dies  der ehemalige Chef der Münchner Rechtsmedizin Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger wegen seiner Vorstellungen von Ethik.

Gibt es ein Ereignis, bei dem Sie gerne dabei gewesen wären?
Klaus: Sportlich hätte ich gerne 1954 das „Wunder von Bern“ miterlebt und politisch die Erstellung der bayerischen Verfassung.

Gibt es einen ganz persönlichen Wunschtraum für Sie?
Klaus: Als junger Mensch hatte ich viele Träume, aber durch meinen Beruf holte mich die Realität ein. Ich bin aber der Meinung, dass die Mischung aus Realität, Wissen, Phantasie und eine Prise Glück Träume wahr werden lassen kann.

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Was wären das für Träume gewesen?
Klaus: Als Kind hatte ich den Wunsch, einmal einen echten Porsche zu besitzen. Ich hatte damals einen kleinen Spielzeug-Porsche. Diese Autos haben mich immer fasziniert, bis heute hatte ich aber noch nicht einmal die Gelegenheit, in einem solchen Gefährt zu sitzen.

- Christian Konnerth