Im Portrait: Gertraud Ertl

Das Interview führte Anita Forstner (Januar 2014)
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Wie bist du zur CSU gekommen?
Gerti: Mit 23 Jahren hat mich Sepp Wengbauer, er war zu der Zeit noch nicht Bürgermeister in Mehring, gefragt „magst ned mitmacha?“, ich sei eine passende Kandidatin für die CSU im Gemeinderat. Das habe ich gemacht und ich bin auch gewählt worden.


ertl_gertraud Gertraud Ertl: Liste 1 – Platz 3
Jahrgang 1979
Beruf Verwaltungsbetriebswirtin
Familienstand verheiratet
Hobbies Schwimmen, Radfahren, Joggen
Funktionen
  • Stellv. CSU-Kreisvorsitzende Altötting
  • Stadträtin Burghausen
  • Vorstandsmitglied im SV Wacker Burghausen e.V.
  • Mitglied im Pfarrgemeinderat St. Jakob Burghausen

Warum hast du dich für die CSU als Partei entschieden?
Gerti: Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Die CSU ist für mich die Partei, die die Landwirtschaft und die Lebensweise auf dem Land am besten Unterstützt. In der CSU von heute sind für mich mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner Personen an der Spitze, die ich gerne unterstützen will.

Gibt es persönliche Ziele, die du gerne erreichen würdest?
Gerti: Ich würde gerne wieder im Stadtrat vertreten sein um weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen des „kleinen“ Bürger’s zu haben. Im Kreistag möchte ich mich ebenso gerne einbringen, ich weiß sehr gut wo ich meine Wurzeln habe. Mein Aufwachsen im Dorf und mein jetziges Leben in der Stadt vereint viele Erfahrungen, die ich dort gut einbringen könnte.

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Warst du schon immer in Burghausen?
Gerti: Tatsächlich bin ich in Burghausen geboren, anschließend in Mehring auf dem elterlichen Hof aufgewachsen. 2006 sind mein Mann und ich nach Burghausen gezogen.

Wie würdest du „wahlfaule“ Bürger motivieren, um zur Wahl zu gehen?
Gerti: Ich sehe es ehrlich gesagt als bürgerliche Pflicht, zum Wählen zu gehen. Der Wähler soll entscheiden, wer in seiner Heimat in politischen Gremien wie z.B. im Stadtrat mitwirkt und mitgestaltet. Schließlich ist letztendlich jeder Bürger mit einigen Entscheidungen betroffen. Wo und wann z.B. ein Baugebiet ausgewiesen oder eine Straße gebaut wird, ein Kindergarten oder ähnliches. Diese Liste ist endlos. Nur meckern und sich nicht einbringen finde ich an dieser Stelle nicht angebracht.

Was ist für dich an Burghausen das Beste?
Gerti: Mir persönlich gefällt es am Besten am und rund um den Wöhrsee, dieses Stück Natur in unserer schönen Stadt, das hat etwas ganz besonderes.

Welche Musik hörst du gerne?
Gerti: Ich mag eigentlich alles. Was ich aber ganz besonders gerne höre sind die alten Schlager von ABBA oder die Hits von Rainhard Fendrich. Und da ich ja viel im Auto unterwegs bin, höre ich oft Bayern 1, die spielen Oldies und alte Klassiker.

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Gibt es für dich ein Lieblingsbuch?
Gerti: Ich lese nicht so viel, dazu fehlt mir einfach die Zeit.  Aber was mich sehr gefesselt hat ist „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes, aber auch „Die Päpstin“ von Donna W. Cross. Sehr interessant fand ich das Buch von Hillary Clinton „Gelebte Geschichte“. Für mich ist Hillary Clinton nicht nur die „First Lady“ sondern die wahre Präsidentin in den Staaten gewesen.

Wie siehts da bei Kinofilmen aus, bei dem du entspannen kannst?
Gerti: Das mag jetzt sehr schnulzig klingen, aber ich kann mir solche Filme wie „Pretty Woman“ oder „Dirty Dancing“ immer wieder anschauen. Und natürlich kenne ich schon jeden Satz auswendig…(lacht)

Gibt es jemanden, den du gerne mal treffen würdest?
Gerti: Wenn sie noch leben würde, dann hätte ich sehr gerne Lady Diana getroffen. Diese Frau hat mich total beeindruckt!

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Bei welchem Ereignis in der Geschichte wärst du gerne dabei gewesen?
Gerti: Bei der ersten Vereidigung von Barack Obama. Da war diese Art „Aufbruchstimmung“, diese Befreiung, die Stimmung der Menschenmenge, mit seinem „Yes, we can – gemeinsam schaffen wir das“. Er hat die gesamte Menge in seinen Bann gezogen, das muss beeindruckend gewesen sein.

Gibt es für dich einen ganz persönlichen Wunschtraum?
Gerti: Ja, ich würde gerne mit meinem Mann Peter auf einer Alm in den Bergen „alt“ werden. Wir haben ein Leben auf der Alm vor ein paar Jahren zwei Wochen lang gemacht und wir haben das sehr genossen. Diese Stille am Abend und am Morgen, die Tiere, um die wir uns gekümmert haben oder die Leute, die wir bewirtet haben. Dort alt zu werden, in freier Natur, das ist für mich ein echter Wunschtraum!

- Christian Konnerth