Hundedreck in Papierkörben

CSU Stadtrat Rupert Bauer sprach in der vergangenen Stadtratssitzung die Hinterlassenschaften von Hunden und wie deren Herrchen oder Frauchen leider damit umgehen an. Stadtrat Paul Kokott regte in dem Zusammenhang an, am Wasserplatz hinter dem Bürgerhaus ein Hunde-Verbotsschild aufzustellen.

Aus dem Burghauser Anzeiger vom 20. November 2015

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Stadtrat Bauer bedauert: Tüten der Hundestationen werden nicht richtig entsorgt

Burghausen. Ein leidlich unappetitliches, aber nach wie vor aktuelles Thema sprach Stadtrat Rupert Bauer in der vergangenen Stadtratssitzung an – die Hinterlassenschaften von Hunden und wie deren Herrchen oder Frauchen leider damit umgehen. Zwar würden die Entsorgungsbeutel aus den Hunde-Stationen genommen, die Beutel dann aber oft in die Wiese oder einfach in normale Mülleimer geworfen. Am Kinderspielplatz an der Hechenberger Straße quellen die Papierkörbe nach Bauers Worten über voller Tüten mit Hundekot.
Bürgermeister Hans Steindl nannte das Problem in die Landschaft oder oder sonstwohin geworfener Abfalltüten mit Hundekot nur teilweise lösbar. Er könne hier nur an die Vernunft der Hundehalter appellieren. „Wir sind ja schon froh, wenn die Hunde zumindest angemeldet sind“, sagte er und berichtete auch von vier oder fünf gemeldeten Angriffen von Hunden. Inhaber eines Hundeführerscheins gibt es in Burghausen derzeit zehn. Wenn er Hundehalter am Wöhrsee darauf hinweise, dass der See kein Badesee für Hunde sei, gebe es oft heftige Reaktionen. Dabei stünde Hundehaltern für Spaziergänge, bei denen der Hund auch ins Wasser könne, das Salzachufer zur Verfügung.

Stadtrat Paul Kokott regte in dem Zusammenhang an, am Wasserplatz hinter dem Bürgerhaus ein Verbotsschild aufzustellen. „Wenn ich Hundehaltern sage, Tiere dürften hier nicht ins Wasser, so erhalte ich sofort die Antwort: ,Da steht nirgends was geschrieben’“.rw 

- Christian Konnerth